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Regionales nachhaltiges Wirtschaften
Modellprojekte
Auf nationaler wie europäischer Ebene werden Regionen in zunehmendem Maße als Stützen einer nachhaltigen Entwicklung bezeichnet. Doch welche Rolle können Regionen hier wirklich übernehmen, welche Potentiale verbergen sich in ihnen? Lassen sich selbsttragende Netzwerke zwischen Wirtschaftsakteuren aufbauen, die eine effizientere Ressourcennutzung und eine Verringerung von Stoffströmen ermöglichen? Können ökologisch orientierte Unternehmen dem in der Regel global ausgerichteten Wettbewerbsdruck standhalten? Welche Zukunft hat die Arbeit im regionalen Kontext? Entstehen neue Märkte und ein anderes Konsumverhalten durch direkte Produzenten Kundenbeziehungen? Welche Auswirkung hat die Stärkung regionaler Identität auf soziale Netzwerke?
Diesen und weiteren Fragen wird in der BMBF-Förderinitiative 'Modellprojekte für nachhaltiges Wirtschaften' nachgegangen. Am Beispiel von 'Pionieren', seien es innovative Unternehmen, Initiativen oder auch Kommunen, werden im interdisziplinären Zusammenwirken von Wissenschaft und Praxis seit Ende 1998 Modellprojekte mit Mitteln in Höhe von ca. 8 Mio. Euro gefördert, deren Aufgabe es ist, am konkreten Beispiel Bausteine und Grundlagen für die Stärkung einer regionalen Ökonomie und der Regionen selbst zu erarbeiten. Die Schwerpunkte dieser Verbundprojekte liegen auf den drei Themenbereichen Agrarwirtschaft und regionale Vermarktung, Regionales Stoffstrommanagement und Stärkung regionaler Potentiale.
Modellprojekte für nachhaltiges Wirtschaften in der Region
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